Die integrierte Feuerwehr- und Rettungsleitstelle

Am 1. Juli ist die neue Leitstelle in Betrieb gegangen. Fotos vom Umbau finden sie unter "Aktuell" oder hier.

Rettungsassistent und Leitstellendisponent Marcus Stotz bei der Einsatzannahme

Die integrierte Feuer- und Rettungsleitstelle ist, wie der Rettungsdienst auch, rund um die Uhr besetzt. Jeder Anruf innerhalb des Landkreises Rottweil unter der Nummer 112 und 19222 landet hier. Eine Vorwahl ist nicht nötig. Der Disponent benötigt von Anrufern folgende Informationen:

Wo ist etwas passiert?

Was ist passiert?

Wie viele Verletzte oder Erkrankte?

Welche Art von Verletzungen / Erkrankungen?

Warten (auf Rückfragen des Leitstellendisponenten)

Schon während des Notrufes gibt der Leitstellendisponent die relevanten Daten in den Computer ein und erstellt so einen Auftrag. Der Computer schlägt dann selbständig ein geeignetes Rettungsmittel (KTW, RTW, NEF) vor, wobei es sich dabei immer um das nächst erreichbare handelt. Um schnellstmöglich arbeiten zu können, sind schon alle Straßen, Arztpraxen oder sonstige markante Punkte im Computer vorhanden. Und sollte der Anrufer nicht mehr selber in der Lage sein, genaue Angaben zu seinem Wohnort zu machen, sieht der Mitarbeiter die Telefonnummer und die Straße, aus der der Anruf kam, auf einem kleinen Display an seinem Arbeitsplatz.
Natürlich nimmt der Disponent nicht nur Notfälle entgegen, sondern auch Krankentransporte und erteilt Auskünfte, welcher Arzt wo ärztlichen Notdienst hat.
Unsere Leitstellendisponenten sind allesamt erfahrene Rettungsassistenten, die regelmäßig oder sogar mit einer halben Stelle aktiv im Rettungsdienst mitfahren, um den Bezug zum Einsatzgeschehen nicht aus den Augen zu verlieren. Darüber hinaus haben sie alle eine Zusatzausbildung absolviert. 


Blick auf den Arbeitsplatz in der Leitstelle

Ein Blick auf den Arbeitsplatz des Leitstellendisponenten. Der gesamte Tisch zweigeteilt höhenverstellbar. So ist es den Disponenten möglich, auch im Stehen zu arbeiten. Alternativ lässt sich der vordere Teil separat vom hinteren in der Höhe variieren.

Seit der Inbetriebnahme der neuen Leitstelle stehen den Disponenten fünf Monitore zur Verfügung. Ganz links werden die Haustechnik und die Außenkameras überwacht, auf den anderen vier können die Einsätze disponiert und die Krankentransporte vorgeplant werden. Im Vordergrund ist der in der Neigung verstellbare Touchscreen (siehe auch unten) angeordnet, der unter anderem die Telefontastatur ersetzt.

Der Touchscreen der neuen Rettungsleitstelle

 
 
 
 
 
Hier geht es zur Fortbildung
 
 
 
 
 
 
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